Warum überhaupt Weiterbildung?

Es gibt viele Gründe für eine gezielte und qualifizierte Weiterbildung, ein besonders wichtiger Aspekt ist der Bezug zum demographischen Wandel.

Es gilt zusätzliche Arbeitskraftpotenziale zu entdecken, zu aktivieren um weiterhin erfolgreich zu sein.

Die Notwendigkeit des „lebenslangen Lernens“ ist längst erkannt und akzeptiert.

 

Woran es fehlt, sind die adäquaten Weiterbildungsmöglichkeiten. Gerade für Ältere trifft das im besonderen Maße zu.
Was uns der demographische Wandel mehr oder weniger aufzwingt, ist die Erschließung von Weiterbildungsmaßnahmen für alle Altergruppen.
Während die Stärken junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hinlänglich bekannt sind und gerade im Feuerwehrwesen die körperliche Leistungsfähigkeit sehr stak im Vordergrund gestellt wird, gilt das für Ältere nicht.
Das muss neu bedacht werden. Das bedingt auch, neue Sichtweisen zu den Kompetenzen und Fähigkeiten älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzunehmen.
Machen wir uns die Stärken Älterer wie z. B. besseres Problemlösungsverhalten bei komplexen Aufgaben, Optimierung von Entscheidungsprozessen, bessere zeitliche Flexibilität, verbale Fähigkeiten oder betriebsspezifische Erfahrungen bewusst.
Diese Stärken können wir nutzen. In dem wir Weiterbildungsmaßnahmen anbieten, die auf vorhandene Erfahrungswerte aufbauen, schaffen wir gute Voraussetzungen für eine größtmögliche Akzeptanz.
Gleichermaßen bieten Weiterbildungen aber auch Anregungen für jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sich schon frühzeitig für die Zukunft zu qualifizieren.
Vor diesem Hintergrund bekommen die Frage, was mache ich mit meinen Feuerwehrangehörigen, wenn sie nicht mehr voll Leistungsfähig sind, eine andere Bedeutung.

Fakt ist: Lebenslanges Lernen gilt als zentrale Strategie zur Förderung und langfristigen Sicherung von Beschäftigungsfähigkeit. Besonders zu beachten ist eben die berufliche Weiterbildung der großen Gruppe gering qualifizierter Personen, die ein erhebliches Arbeitsmarktrisiko trägt und auch in Zukunft tragen wird.

Ein weiter gewichtiger Punkt zur qualifizierten Fortbildung ist der Nachweis eines Qualitätsstandards. Da bietet gerade das „Qualitätssiegel IHK“ den notwendigen Rahmen und ist allseits anerkanntes Qualitätsmerkmal.
Gerade der Nachweis der beruflichen Handlungskompetenz ist Kern jeder IHK-Prüfung.
Von einer qualifizierten und zukunftsorientierten Weiterbildung profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.
Für die Arbeitnehmer sind es die fachlichen herausfordernden Tätigkeiten in ihrem bevorzugten Arbeitsfeld Brandschutz verbunden mit einer langfristigen Sicherung ihrer Beschäftigungsfähigkeit. Der Arbeitgeber profitiert von motivierten und vielseitig einsetzbaren und erfahrenen Mitarbeitern.

Das ist es, was wir für die Zukunft brauchen!